Falschparken – (k)ein Kavaliersdelikt?
Die Straßenverkehrsordnung enthält umfassende Regelungen, wie und wo mit Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr gehalten bzw. geparkt werden darf.
Wer sein Fahrzeug aus Unachtsamkeit oder Bequemlichkeit widerrechtlich abstellt, läuft Gefahr, mit einem Verwarnungsgeld sanktioniert zu werden.
In diversen Fällen ist gar das Abschleppen oder Versetzen dieser Fahrzeuge ein Mittel, um die Störung zu beseitigen.

Sicherheit hat oberste Priorität!
Nicht ohne Grund ist das Abstellen und Parken auf Gehwegen verboten, dient diese Regelung gerade dem Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer,
der Fußgänger. Ausnahmen werden durch entsprechende Beschilderung bzw. Markierung angezeigt. Fußgängern muss es möglich sein, die Gehwege uneingeschränkt zu nutzen. Eingeschränkte und insbesondere absolute Haltverbote dienen ebenfalls der Sicherheit und haben darüber hinaus die Funktion, die Flüssigkeit undLeichtigkeit des Verkehrs zu gewährleisten.
Parken an Engstellen wird dann zu einem großen Problem, wenn Einsatzfahrzeuge (Feuerwehr und Rettungsdienste) nicht ungehindert oder nur
unter erschwerten Bedingungen zu ihrem Einsatzort gelangen können. Dass hier jede Sekunde zählt, sollte die Fahrzeugführer sensibilisieren,
ihr mögliches Fehlverhalten zu hinterfragen. Im Bereich der Stadt Pohlheim wurden im vergangenen Jahr annähernd 750 Parkverstöße geahndet und mit entsprechenden Verwarnungsgeldern sanktioniert. Seitens des Ordnungsamtes wird weiterhin ein verstärktes Augenmerk auf die Parksituation in unserer Stadt gelegt.
Wer sein Fahrzeug widerrechtlich abstellt/parkt, muss mit einem „Knöllchen“ oder gar mit dem Abschleppen seines Fahrzeugs rechnen. Hier hat der Verursacher neben dem Verwarnungsgeld die Abschleppkosten sowie die Verwaltungskosten zu tragen.

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