Abfallwirtschaftsdezernent Zuckermann bittet um Verständnis bei wetterbedingtem Ausfall der Müllabfuhr

Landkreis Gießen. Die Temperaturen sinken und der erste Schnee ist im Landkreis Gießen gefallen. Das kalte Wetter führt dazu, dass die Bioabfälle in der Tonne festfrieren können – vor allem, wenn die Abfälle feucht sind. Bei der Abfuhr lässt sich die Tonne dann nicht immer vollständig leeren.

Damit dies nicht geschieht, sollte der Tonneninhalt am besten so trocken wie möglich sein. Dabei kann es helfen, feuchte Abfälle in Zeitungspapier einzuwickeln oder in Papiertüten zu entsorgen. Auch den Tonnenboden mit grobem Material wie Ästen, geknülltem Zeitungspapier oder Eierkartons zu bedecken, kann Abhilfe verschaffen. „Zudem ist es wichtig, die Abfälle nur locker in die Tonne zu füllen und nicht zusammenzupressen“, rät Abfallwirtschaftsdezernent Christian Zuckermann.

Bei Ausfällen der Müllabfuhr Mehrmengen in Bioabfallsäcke packen

Besonders feuchtes Laub friert leicht an der Tonne fest und ist in der kalten Jahreszeit oft ein Problem. Mit den Bioabfallsäcken des Landkreises kann das Laub problemlos entsorgt werden (120 Liter Fassungsvermögen, 3,50 Euro). Die Säcke gibt es in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen des Landkreises zu kaufen. Sie können befüllt bei der nächstmöglichen Leerung der Biotonnen zur Abholung bereitgestellt werden.

Bei stark vereisten oder zugeschneiten Straßen kann es zudem zum Ausfall einzelner Müllfahrzeuge kommen: „Lässt die Wetterlage das Anfahren einzelner Straßen nicht zu, fällt unter Umständen die Abfuhr an einzelnen Tag aus“, sagt Zuckermann, „in diesem Fall bitten wir um Verständnis.“

Sollte der dann anfallende Bioabfall nicht mehr in die Tonne passen, können auch in dem Fall die bereits erwähnten zusätzlichen Bioabfallsäcke bei den Gemeinden erworben werden.