Feuerwehrverein und Landesmittel decken Beschaffungskosten

Der Löschzug Ost der Feuerwehr Pohlheim hat an seinem Standort in Dorf-Güll mit einem 86 Zoll großen Touchscreen seine technische Ausstattung erweitert. Das Gerät hebt die Ausbildungsmöglichkeiten und Einsatzvorbereitungen auf ein neues Niveau.

An den Anschaffungskosten in Höhe von rund 6.500 Euro beteiligte sich der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll mit einer Summe von 4.000 Euro. Hinzu kommen Zuschüsse von 2.500 Euro über das Förderprogramm „Ehrenamt digitalisiert“ des Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation. Die Landesregierung unterstützt damit ehrenamtliche Organisationen bei Projekten, die zur Stärkung ihres Engagements beitragen.

Der neue Touchscreen bietet viele Vorteile. Eine interaktive Einsatzplanung ist möglich durch große, gut lesbare Karten, Einsatzpläne und taktische Informationen. Folien, Videos, Simulationen und Präsentationen lassen sich für Aus- und Fortbildungsabende nutzen. Montiert ist der höhenverstellbare Bildschirm auf einem Rollgestell, um räumlich flexibel eingesetzt zu werden. Zusätzlich wurden ein PC und eine Soundbar integriert, die für einen guten Klang sorgt.

„Eine Investition in die Feuerwehr vor Ort ist zugleich eine Investition in unsere Sicherheit und in das Wohl der Gemeinschaft“, sagte Fördervereins-Vorsitzender Marcel Bender. Die Übergabe des Touchscreens sei auch angesichts knapper Finanzmittel der Kommunen ein wichtiger Beitrag zur Digitalisierung der Feuerwehr.

„Die Landesregierung drücke mit der Förderung auch ihre Wertschätzung für das Engagement der Feuerwehren aus, betonte Landtagsabgeordneter Lucas Schmitz (CDU). Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte leisteten einen unverzichtbaren Dienst für die Gesellschaft.

Bürgermeister Andreas Ruck hob die vielseitige Nutzung des Touchscreens hervor, der mit anderen Geräten gekoppelt werden könne. Somit sei er auch förderlich für die Jugendarbeit. Die Feuerwehr nehme eine bedeutende Position innerhalb der Kommune ein. Als Ausstattung sollte daher „das Beste gerade gut genug sein“.