Serie des Klimaschutzmanagements der Stadt Pohlheim zu Natur und Biodiversität – Folge 2

Die Stadt Pohlheim möchte ihre Natur und Biodiversität erhalten und fördern. Dazu gehört es, Hecken naturnah zu gestalten.

Bei der Einfriedung eines Grundstücks oder des eigenen Gartens sollte man auf eine naturnahe Bepflanzung zurückgreifen. Thuja, Kirschlorbeer oder Scheinzypresse sind für die Natur eher wertlos. Kirschlorbeer ist sogar als potenziell invasiv eingestuft. Zusätzlich sind Thuja und Kirschlorbeer giftig und können zu allergischen Reaktionen führen.

Stattdessen sollten heimische, möglichst regionaltypische Arten wie Liguster, Weißdorn oder Hasel verwendet werden, die der Tierwelt durch ihre Blüten, Blätter und Früchte zugutekommen und auch als Rückzugsräume, z. B. für Vögel, dienen.

Im Gegensatz zu einer monotonen Formhecke bieten Naturhecken Abwechslung für das Auge und begeistern durch verschiedene Blüten- und Blattfarben. Ebenso sind sie einfacher zu pflegen, da sie nur einen leichten Pflegeschnitt benötigen. Zusätzlich sind sie robuster gegen Krankheiten und Schädlinge.

Das Thema im März: Bäume pflanzen und bewahren