Polizei gibt Tipps für unbeschwertes Faschingsvergnügen
Die Karnevalssaison nähert sich ihrem närrischen Höhepunkt. Die Polizei ist während der "Tollen Tage" im Einsatz, um für Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen.
Die Polizei sieht sich dabei ausdrücklich nicht als Spielverderber oder Spaßbremse, sondern als Partner für ein sicheres Feiern. Damit mehrere zehntausend Besucherinnen und Besucher in unterschiedlichsten Kostümen und Verkleidungen an den Zugstrecken der zahlreichen Fastnachtsumzüge in Mittelhessen stehen und sich am närrischen Treiben erfreuen können, befindet sich die Polizei in engem Austausch mit den kommunalen Verantwortlichen, die umfangreiche Sicherheitskonzepte entwickelt haben.
Nicht alkoholisiert oder berauscht ans Steuer
Bei allem Spaß und ausgelassenem Feiern weist die Polizei mit Nachdruck auf die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr hin. Sie gehören zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Die mittelhessischen Ordnungshüter appellieren daher an alle Verkehrsteilnehmenden, sich nicht alkoholisiert oder anderweitig berauscht ans Steuer zu setzen. Wer betrunken oder berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere.
Die Polizei empfiehlt daher:
Einige Verkleidungen können problematisch sein
Fasching lebt von vielen kreativen Verkleidungen. Die Polizei appelliert jedoch an alle Feiernden, auf provokante, diskriminierende oder geschmacklose Kostüme zu verzichten. Besonders problematisch sind Verkleidungen mit täuschend echt aussehenden Anscheinswaffen, die kaum von echten Waffen zu unterscheiden sind, sowie mit militärischem oder polizeilichem Bezug, wie zum Beispiel SEK- oder Einsatzuniformen. Solche Kostüme und Waffenimitationen führen zu unnötiger Beunruhigung der Feiernden, stellen die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen und können Polizeieinsätze provozieren. Kindgerechte Verkleidungen mit deutlich als Spielzeug erkennbaren "Kinderwaffen" sind hiervon nicht betroffen.
K.O.-Tropfen ernstzunehmendes Thema
Ein ernstzunehmendes Thema sind sogenannte K.O.-Tropfen. Täter geben diese heimlich in Getränke, um ihre Opfer wehrlos zu machen. Die Folgen reichen von Erinnerungslücken über schwere gesundheitliche Schäden bis hin zu sexualisierten Straftaten. Lassen Sie Getränke niemals unbeaufsichtigt stehen, nehmen Sie keine offenen Getränke von Unbekannten an und sprechen Sie bei plötzlichem Unwohlsein sofort Freundinnen, Freunde oder das Personal an. Zögern Sie nicht, die Polizei zu informieren.