Serie des Klimaschutzmanagements der Stadt Pohlheim zu Natur und Biodiversität – Folge 6

Die Stadt Pohlheim möchte ihre Natur und Biodiversität erhalten und fördern. Dazu gehört es, nicht alle Flächen zu mähen, aber diese auch nicht verwildern zu lassen.

Wiesen werden durch Beweidung oder Mahd erhalten, denn ohne diese würden sie verbuschen und irgendwann ein Wald entstehen. Durch das Schneiden werden gewisse Pflanzenarten, z. B. Gräser, reduziert und langsamer wachsende wie Stauden, gefördert.

• Es sollte immer mosaikartig gemäht werden, also immer ein Teil der Wiese stehen gelassen werden, um einen Ersatzlebensraum, z. B. für Insekten, zu erhalten. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, lassen Sie Streifen oder Blühinseln stehen. 

• Teilflächen und Zeitpunkte der Mahd sollten wechseln, um unterschiedliche Arten zu fördern.

• Besonders wichtig: Niemals von außen nach innen mähen, sondern von innen nach außen oder von einer Seite aus. So wird verhindert, dass alle Tiere nach innen getrieben werden, um letztendlich doch noch geschreddert zu werden!

• Benutzt wird im besten Fall ein Balkenmäher oder eine Sense und das Mähgut wird
 abgeräumt. Abzusehen ist von Mulchmähern!

• Schnitthöhe 10 Zentimeter oder mehr.

• Alle Tipps gelten auch für den privaten Garten.

Eine dieser Wiesen können Sie in Watzenborn-Steinberg, Asterweg/Ecke Leipziger Straße, begutachten.

Thema im Juli: Wiesen nicht zu häufig mähen