Gesundheitsamt des Landkreises empfiehlt Schutz vor Influenzavirus

Hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost sowie starker Husten: Bei einer Infektion mit Influenza, also der Grippe, treten diese Symptome meist plötzlich auf. Erkrankte fühlen sich schnell sehr krank.

Die Grippe kann für bestimmte Personen eine ernstzunehmende Erkrankung bedeuten, weiß Dr. Sophie Ruhrmann, ärztliche Leiterin des Gesundheitsamtes: „Zu den Risikogruppen zählen vor allem Vorerkrankte und Menschen ab 60 Jahren. Sie sollten sich jährlich gegen Influenza impfen lassen.“

Dafür ist genau jetzt, also vor Beginn des Winters, die richtige Zeit. Denn die Grippe grassiert erfahrungsgemäß im Februar und März besonders stark. So hat das Immunsystem Zeit, sich auf den Krankheitserreger einzustellen.

Impfung ist nicht nur für Risikogruppen sinnvoll

Auch Schwangere sollten sich nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission impfen lassen, weil ihr Immunsystem verändert ist und damit das Risiko einer schweren Erkrankung besteht. Empfohlen ist die Grippeschutzimpfung ebenso für medizinisches und pflegerisches Personal. Alle, die an ihrem Arbeitsplatz viel in direktem Kontakt mit anderen Menschen sind, sollten sich ebenfalls impfen lassen.

Weil sich Grippeviren verändern, sollte die Impfung jedes Jahr erfolgen – dafür stehen jeweils angepasste Impfstoffe zur Verfügung. Grippeschutzimpfungen und eine ärztliche Beratung gibt es in vielen Haus- und Facharztpraxen. Darüber hinaus informiert das Robert Koch-Institut online unter www.rki.de über Impfempfehlungen.