Insassen einer Propellermaschine kommen ums Leben

Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs mit Propellerantrieb am Segelfluggelände in Watzenborn-Steinberg sind am Dienstagvormittag zwei Personen ums Leben gekommen. Insassen waren der 69-jährige Pilot und ein 56-jähriger Mann.

Gegen 11.30 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von dem Unglück. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eilten zum Einsatzort. Ersthelfer und Einsatzkräfte fanden im Flugzeug zwei schwerstverletzte Personen vor und begannen umgehend mit der Reanimation. Der Rettungsdienst brachte beide in Krankenhäuser, wo sie ihren Verletzungen erlagen. Helfer und Augenzeugen wurden vor Ort durch Seelsorger betreut.

Da eine Gefahr durch die in ein Feld neben der Start- und Landebahn abgestürzte Propellermaschine nicht ausgeschlossen werden konnte, sperrten die Einsatzkräfte den Bereich großräumig ab. Spezialisten des hessischen Landeskriminalamtes mussten zunächst die Sicherheit am Flugzeug herstellen, da eine mit einem Notfallsystem verbundene Sprengladung entschärft werden musste, um sicher an das Flugzeug herantreten zu können.

Ermittlungen zur Absturzursache dauern Wochen

Die Ursache des Absturzes ist – ebenso wie die Höhe des entstandenen Schadens – noch unklar. Das Flugzeug wurde sichergestellt. Vor Ort übernahm ein hinzugezogener Experte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die Ermittlungen. Mit einem Ergebnis ist in einigen Wochen zu rechnen.

„Die Stadt Pohlheim ist tief betroffen über den Unfall am Segelfluggelände“, äußerte sich Bürgermeister Andreas Ruck. „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Wir sprechen ihnen unser aufrichtiges Beileid und unsere Anteilnahme aus. In Gedanken sind wir auch bei den Mitgliedern des Vereins und allen, die von dem Geschehen berührt sind. Unser besonderer Dank gilt den Einsatzkräften sowie den weiteren beteiligten Helferinnen und Helfern für ihr engagiertes Handeln vor Ort.“