Landkreis weist auf Möglichkeiten beim Erwerb von Altimmobilien hin
Die Ergebnisse einer regionalen Wohnungsmarkt-Analyse nimmt die SWS GmbH (Sozialer Wohnungsbau und Strukturförderung des Landkreises Gießen) zum Anlass, um erneut auf das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ des Bundes hinzuweisen.
Eine Wohneigentumsquote von 45 Prozent im Landkreis Gießen und die Erkenntnis, dass vor allem jüngere Menschen sich immer seltener Eigentum leisten können, gehen hervor aus der Erhebung des Pestel Instituts im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Baustoff-Fachhandel.
Das Förderprogramm richtet sich an junge Familien, für die ein Neubau nicht finanzierbar ist und die eine Bestandsimmobilie zum Kauf und zur energetischen Sanierung suchen. „Dies ist eine realistische Chance für junge Familien – trotz schlechterer Ausgangsbedingungen – sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen“, wirbt Landrätin Anita Schneider dafür, sich beraten zu lassen – sei es durch die Hausbank oder die Geschäftsstelle der SWS GmbH.
Gefördert werden Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt und einem maximal zu versteuernden Haushaltsjahres-Einkommen von 90.000 Euro (zuzüglich 10.000 Euro für jedes weitere minderjährige Kind im Haushalt). Die Familien dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht über weiteres Wohneigentum verfügen und in der Vergangenheit keine anderweitige Bundesförderung zur Wohneigentumsbildung erhalten haben. Voraussetzung: Das zu erwerbende Wohneigentum muss für mindestens fünf Jahre selbst bewohnt werden. Weitere Informationen unter www.bmwsb.bund.de.
Die SWS GmbH beantwortet auch gerne individuelle Fragen zur Förderung telefonisch unter 0641 9390-9347 oder per E-Mail an sws@lkgi.de. Weitere Informationen zur SWS GmbH sind zu finden unter www.lkgi.de/sozialer-wohnungsbau.