Serie des Klimaschutzmanagements der Stadt Pohlheim zu Natur und Biodiversität - Folge 9
Jedes Jahr wandern zahlreiche Tiere durch unsere Grünanlagen und Gärten auf der Suche nach Nahrung oder Gesellschaft.
So wechseln Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche zwischen ihren Winter- und Sommerquartieren hin und her. Igel suchen im Herbst nach Fallobst und nach einem warmen Plätzchen im Laubhaufen für den Winter.
Um diese Wanderungen zu ermöglichen, sollten Gärten nicht hermetisch abgeriegelt, sondern durchlässig sein. So sollten anstatt Steingabionen oder Sichtschutzzäunen z. B. französische Staketenzäune oder naturnahe Hecken verwendet werden. Ein Abstand von mindestens zehn Zentimetern zum Boden sollte eingehalten werden, damit der Zaun keine Barriere darstellt.
Auch im Garten selbst sollte man für den Igel eine einfache Durchquerung ermöglichen, indem man darauf achtet, Treppen z. B. durch kleine Zwischenstufen oder eine Rampe passierbar zu machen.
Thema im Oktober: Altbäume sind wichtig für Stadtklima, Tierwelt und Menschen