Bürgermeister unterstützt interkulturellen Austausch in Pohlheim

Interkulturellen Austausch können auch Familien in Pohlheim ‍in diesem Jahr wieder erleben, indem sie Gastfamilie für internationale Schülerinnen und Schüler werden.

Rund 200 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren reisen im September mit der gemeinnützigen Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. In der Gastfamilie erleben die Schüler den Alltag, die Kultur und die Sprache hautnah und entwickeln sich dabei persönlich weiter. Dabei entstehen oft langandauernde Freundschaften.

Bürgermeister Andreas Ruck ‍ruft Familien aus Pohlheim ‍auf, Jugendlichen aus aller Welt eine vorübergehende Heimat zu geben – sei es für einige Wochen oder bis zu einem Jahr. „Die Aufnahme eines Gastkindes bietet eine bereichernde Perspektive auf den eigenen Alltag und fördert die interkulturelle Verständigung“, betont er.

Vielfalt und Offenheit sind gefragt 

Ob Groß- oder Kleinfamilie, Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren: Neugier und Gastfreundschaft sind willkommen. Erforderlich sind nur ein großes Herz, ein freies Bett und Offenheit für eine andere Kultur.

Die Aufnahme kann ab sechs Wochen bis zu einem Jahr erfolgen. AFS begleitet und betreut die Gastfamilien dabei engmaschig: Neben ehrenamtlichen Ansprechpartnern steht die AFS-Geschäftsstelle über eine 24/7-Hotline zur Verfügung. In besonderen Fällen ist ein Zuschuss zu den Haushaltskosten möglich.

Familien, die Teil dieser interkulturellen Erfahrung werden möchten, können sich direkt an AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. wenden. Weitere Informationen unter www.afs.de/gastfamilie, telefonisch unter 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de.