Serie des Klimaschutzmanagements der Stadt Pohlheim zu Natur und Biodiversität – Folge 4

Die Stadt Pohlheim möchte ihre Natur und Biodiversität erhalten und fördern. Dazu gehört es, Staudenpflanzungen sowohl in ihrer Kommune als auch in den Gärten zu fördern.

Jede begrünte Fläche trägt zur Abkühlung des Stadtklimas bei.  Privatgärten bieten dabei ein besonders großes Potential. Eine naturnahe Begrünung, z. B. mit Stauden kommt auch den Gartenbesitzerinnen und -besitzern zugute, denn dadurch wird das lokale Klima ebenfalls abgekühlt.

Im Gegensatz hierzu heizt sich ein Schottergarten im Sommer auf 60 Grad Celsius auf und ist somit 20 Grad heißer als bepflanzte Flächen. Ebenso wird die Wasserversickerung erschwert oder gar verhindert und das Bodenleben erstickt, besonders wenn eine Folie oder ein Unkrautfließ unter dem Schotter verlegt wurde.

Der Blick in den Garten soll entspannen, die Gesundheit und die Tierwelt fördern; dies tut er nur, wenn es dort grünt und blüht. Der vermeintlich pflegeleichte Schottergarten hingegen wird durch Dreck, Staub und Unkraut schnell unansehnlich und muss aufwändig gepflegt werden.

Schottergärten sind zudem gemäß allen Landesbauordnungen unzulässig und damit illegal. Die Bepflanzung mit resistenten Stauden wird sukzessive im Stadtbild vorgenommen.

Thema im Mai: Mobiles Grün verwenden und naturnah bepflanzen