Reise des Partnerschaftsvereins Pohlheim führte nach Berlin

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch eine der größten Metropolen Europas. Davon konnten sich kürzlich 51 Personen überzeugen, die vier Tage lang mit dem Partnerschaftsverein Pohlheim dort unterwegs waren.

Im Jahr des 25-jährigen Bestehens des Partnerschaftsvereins ging es in die geschichtsträchtige Stadt mit Herz und Schnauze. Nach der Ankunft führte eine Stadtrundfahrt sogleich zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Äußerst informativ gestaltete sich der Besuch des Reichstags. Hier erfuhren die Pohlheimer Gäste etwa, dass die Stenografen bei den Bundestagssitzungen 400 Silben pro Minute schreiben müssen. Auf der Besuchertribüne finden 250 Gäste Platz, darunter zur Sicherheit auch Polizei in Zivil. Anschließend folgte ein Besuch der begehbaren Kuppel des Reichstagsgebäudes, die nach erfolgter Sanierung erst eine Stunde zuvor wiedereröffnet worden war.

Mit Stadtführer Jörg Hartung erkundeten die Pohlheimer am dritten Tag zu Fuß geschichtsträchtige und kulturhistorische Orte und Gebäude. Mit Anekdoten, Lach- und Sachgeschichten und einer gehörigen Portion Selbstironie über das Nicolaiviertel – die Geburtsstätte von Berlin – ging es weiter durch das wiedererbaute Stadtschloss und die Museumsinsel bis hin zu den Hackeschen Höfen, Deutschlands größtem geschlossenem Hofareal und einem Meisterwerk des Jugendstils.

Die acht miteinander verbundenen Innenhöfe gehören mit ihrem historischen Charme und dem modernen Flair auf einzigartige Weise zu den beliebtesten Einkaufszielen in Berlin. Die restaurierten Jugendstil-Höfe bieten nicht nur eine beeindruckende Kulisse, sondern auch ein vielfältiges Angebot. Von Boutiquen mit urbanem Lifestyle bis hin zu traditionellem Kunsthandwerk – hier findet jeder etwas Besonderes. 

Zuletzt stand „Berlin vom Wasser aus erlebt“ auf dem Programm. Von der Spree und dem Spandauer Schiffskanal aus konnte die Gruppe bei einer Schiffsrundfahrt die Hauptstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten aus einer völlig neuen Perspektive wahrnehmen. Mit vielen positiven Eindrücken kehrten die Pohlheimer von einer gelungenen Reise zurück.