50 Kinder und Jugendliche genossen die Jugendaktionstage

Ein abwechslungsreiches Wochenende mit Workshops, Gemeinschaft und Spaß: 50 Kinder und Jugendliche waren bei den Jugendaktionstagen 2026 in Pohlheim dabei.

Das Programm versprach einige Highlights – etwa die Möglichkeit, sich am 3D-Druck, Cheerleading oder RAP auszuprobieren. Insgesamt acht Workshops boten eine bunte Auswahl für die acht- bis zwölfjährigen Jungen und Mädchen aus Pohlheim und dem Landkreis. Ballsport, kreatives Arbeiten, Häkeln und Makramee oder eine spezielle Girls-Time rundeten die Angebote ab.

Der Schwerpunkt lag auf gemeinschaftlichen Aktionen. Neues ausprobieren, eigene Interessen entdecken, Zeit miteinander verbringen, Kontakte knüpfen – das war nicht nur in den Kleingruppen möglich, sondern auch beim Kinoabend, bei der Party mit Karaoke-Einlagen und nicht zuletzt während der Essenszeiten, für die das Küchenteam Hot Dogs, Pizza und Spagetti frisch zubereitete.

Gemeinschaft und Begegnung fördern

Frauke Kühn, von der ZAUG gGmbH für die Gemeinwesenarbeit in Pohlheim zuständig, war eine der Kooperationspartnerinnen der Jugendaktionstage. „Wir haben den gemeinsamen Auftrag, auf lokaler Ebene Gemeinschaft und Begegnung zu fördern“, erläuterte sie. In einem von ihr konzipierten Workshop ging es um den Weg zurück von „TikTok und Co.“ ins reale Zusammenleben. „Ziel sollte es sein, Smartphone-Videos nicht nur zu konsumieren, sondern Material- und Gestaltungstrends aus dem Internet als Impuls zu nutzen, um eigenes Handeln anzuregen.“

Das Organisationsteam von Jugendzentrum, Kinder- und Jugendbüro und Streetwork Pohlheim mit den Hauptverantwortlichen Karina Scholl und Celine Schmitt sowie Elke Leyrer (Küche) und Monika Wolter erhielt für die zweieinhalb Veranstaltungstage inklusive Übernachtungen zusätzliche Unterstützung von ehrenamtlichen Betreuenden sowie externen Workshopleiterinnen und -leitern.

Trainerinnen des Sportvereins GalaxyCheer aus Gießen zeigten, wie Cheerleading choreographiert wird und der Deutschrap-Künstler AMS aus Gießen gab Einblicke in sein Songwriting. Ein Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Pohlheim hatte Holz für den Kreativ-Workshop besorgt.

Ein besonderer Dank ging von städtischer Seite an Schulleiterin Petra Brüll von der Adolf-Reichwein-Schule. Neben den Räumen stellte die Schule auch fachliche Unterstützung beim Workshop mit dem hauseigenen 3D-Drucker zur Verfügung.

„Ein tolles Angebot und beachtlich, dass 50 Kinder und Jugendliche mitgemacht haben“, lobte Bürgermeister Andreas Ruck das mittlerweile etablierte Veranstaltungsformat. Der Rathauschef ist zuversichtlich, dass sich die Teilnehmerzahl der Jugendaktionstage dank des neuen Pohlheimer Jugendzentrums weiter erhöht.