Serie des Klimaschutzmanagements der Stadt Pohlheim zu Natur und Biodiversität – Folge 7
Die Stadt Pohlheim möchte ihre Natur und Biodiversität erhalten und fördern. Dazu gehört es, Wiesen nicht zu oft zu mähen.
Am artenreichsten sind Wiesen für gewöhnlich dort, wo sie ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden. Eine dreimalige Mahd ist auf sehr nährstoffreichen Standorten angebracht. Ein erster Schnitt zwischen Mitte Mai und Ende Juni drängt die wuchskräftigen Obergräser zurück und schafft das nötige Licht für konkurrenzschwächere Blumen und Kräuter.
Der zweite Schnitt sollte nicht vor Mitte bis Ende September erfolgen, da viele Arten zu diesem Zeitpunkt ihre Samenreife noch nicht abgeschlossen haben. So können im Laufe des Sommers neue Blüten- und Fruchtstände ausgebildet werden. Auf sehr nährstoffarmen und wuchsschwachen Standorten kann auch eine einmalige, sehr späte Mahd Ende September bis Oktober ausreichen.
Eine dieser Wiesen ist in Watzenborn-Steinberg im Asterweg/Ecke Leipziger Straße zu begutachten. Weitere Wiesen werden folgen.
Thema im August: Naturerfahrung ist für Kinder wichtig
Alle Folgen dieser Serie sind eingestellt auf dieser Homepage in der Rubrik Umwelt & Klima / Klimaschutz / Aktuelles